Auf Dauer fit sein. Das klingt irgendwie auch nach andauernder Anstrengung. Und dauernde Anstrengung klingt wiederum mühsam und nicht nach etwas, was du langfristig durchziehen möchtest. Vor allem dann nicht, wenn du bisher nur schwer an deinen Fitness Vorhaben dranbleiben konntest. Das ist nachvollziehbar, wenn dir gar nicht richtig klar ist, was „fit“ bedeutet und warum es dir überhaupt wert sein sollte, dranzubleiben. „Mich besser in meiner Haut fühlen“ ist einfach viel zu ungenau. Denn wann tritt dieses „besser“ denn ein?

So fest du dir im Moment des Entschlusses auch vornimmst, dass du es diesmal durchziehst… Insgeheim willst du das auf diese Art doch auch gar nicht. Und das ist sogar verständlich. Denn wer möchte sich schon sein Leben lang permanent abmühen?

In diesem Blogpost soll es darum gehen, wie du eine Grundlage für dauerhafte Veränderung schaffst, OHNE dich großartig anstrengen zu müssen. Stattdessen findest du heraus, wie du mit Leichtigkeit einen gesunden Lebensstil etablieren kannst. Du wirst sehen, dass es gar nicht so schwer ist. 🙂

Legen wir also gleich los.

1. Definiere dein WIESO!

Du möchtest dich verändern, verbessern, optimieren. Fit sein liegt im Trend. Doch wieso möchtest DU fitter werden? Bevor du jetzt wegklickst, weil das zu viel Denkanstrengung ist. Ein bisschen Überwindung lohnt sich hier. Wenn du überhaupt nicht weißt, warum und was du verändern möchtest, wird deine Motivation schon bei leichtem Gegenwind wie weggepustet sein. Und das kann leider viel schneller gehen, als man es erwarten würde. Vielleicht wird dir bereits am dritten Tag, nachdem du mal wieder den Entschluss gefasst hast, nun eeendlich „etwas“ zu verändern, ein fettes Kuchenstück angeboten. Wieso solltest du dazu „nein“ sagen, wenn du nicht wirklich weißt, wieso du darauf eigentlich verzichten solltest? Richtig: Die Versuchung wird lauter sein als deine anfängliche Motivation. Und das liegt einfach daran, dass Motivation zu einem Ziel umgeformt werden muss.

Nicht falsch verstehen, Kuchen geht natürlich auch dann klar, wenn du fit bleiben möchtest und deine Traumfigur halten willst. Dazu später aber mehr! Alles Schritt für Schritt.

Das gilt allerdings nicht für den Beginn. Denn …

2. Fang einfach an!

Wenn du darauf warten möchtest, dass du perfekt vorbereitest bist, wirst du nie anfangen. Angenommen du wartest auf eine stressfreiere Zeit im Jahr, in der du dir besonders viel Zeit zum Sporttreiben und Kochen nehmen kannst. Wie sollst du nach diesen zwei Wochen weitermachen, wenn der scheinbar perfekte Zeitraum vorbei ist? Wenn die Zeit auf einmal weg ist oder ein weiteres Vorhaben deinen neu gewählten Lebensmittelpunkt verdrängen? Wie du siehst, wird das mit dieser Einstellung auf Dauer schwierig. Um dauerhaft dranzubleiben, solltest du also nicht auf perfekte Gegebenheiten warten. Denn selbst wenn es einen perfekten Zeitraum geben sollte, ist deine neue Routine danach höchstwahrscheinlich wieder im Eimer.

Das gilt allerdings nicht für den Beginn. Denn …

3. Finde deine Begeisterung!

Welche Gefühle kommen auf, wenn du etwas für dein Wohlbefinden tust und welche Emotionen verbindest du damit? Stop stop stop, ich weiß! Schon wieder Denken und Denken, das ist Anstrengung. Hier geht es jedoch darum, eine Grundlage zu bilden. Ein festes Fundament, auf welchem du deine Erfolgstreppe bauen wirst.

„Emotionalisiere“ das Thema Fitness für dich. Denke daran, wie ausgelastet du dich nach einer guten Trainingseinheit fühlst. Wie stolz du auf dich bist, wenn du Fortschritte im Spiegel erkennen kannst. Oder wie dein Job auf einmal einfacher wird, weil dein Gehirn durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr viel leistungsfähiger wird! Diese „emotionalisierten“ Vorstellungen können ein sicherer Schlüssel für deinen langfristigen Erfolg sein.

4) Finde deine Inspiration.

Es geht nicht darum, einer anderen Person bis ins kleinste Detail nachzueifern. Vergleiche dich nicht mit anderen und mache dich niemals selbst damit runter. Aber jemand, der den Weg, den du gehen möchtest, schon gemeistert hat, kann ein tolles Leitbild sein. Es geht dabei viel mehr um gemeinsame Hürden und wie diese gemeistert wurden als um das eigene Endergebnis. Such dir also jemanden, der ähnlichen Problemen auf seinem Weg begegnet ist. Das kann eine Person aus deinem direkten Umfeld sein oder auch jemand aus dem Internet.

5) Mach dir einen Plan.

Es ist menschlich, dass wir eine gewisse Verbindlichkeitbenötigen, um langfristig an etwas zu arbeiten. Diese Verbindlichkeit muss aber nicht immer von außen kommen. Du kannst dir dein langfristiges Ziel stattdessen selbst in sinnvolle Teilziele einteilen. Noch effektiver wirst du damit vorankommen, wenn du diese terminierst. Lege erreichbare kleinere Ziele für einen sinnvollen und überschaubaren Zeitraum fest. Knackige Sprints können einen langen Weg viel greifbarer machen. Das ist ein kleiner aber wichtiger psychologischer Kniff, mit dem du dich selbst ein wenig austricksen kannst. Es wird dir leichter fallen, dich von einem Wochenvorhaben motivieren zu lassen, anstatt schon für ein ganzes Jahr vorauszuplanen. Schon allein deswegen, weil die Bestätigung viel näherliegt.

6) Verliere nicht den Spaß am Training!

„Wer sich fit halten möchte, geht ins Fitnessstudio.“ So die Aussage, die sich mittlerweile in unseren Köpfen gefestigt hat. Es gibt aber nicht unbedingt „den einen Weg“, der für alle funktioniert. Finde heraus, welche Sportart DIR Spaß macht. Boxen, ein Tanzkurs, Wandern – das sind alles Optionen, die einem nicht direkt in den Sinn kommen, wenn man etwas an sich verändern möchte.

Der Gang ins Fitnessstudio ist in jedem Fall sinnvoll, aber nicht unbedingt ein Muss, wenn du dich wirklich gar nicht dafür begeistern kannst. Langfristig gesehen wirst du dort nicht regelmäßig anzutreffen sein, wenn es dir absolut keinen Spaß bringt. Krafttraining ist wichtig, aber wenn du dich dafür nur schwer motivieren kannst, hilft es dir vielleicht dabei, gezielt für eine andere Sportart zu trainieren. Gib den anstrengenden und bislang lästigen Kniebeugen zum Beispiel insofern einen Sinn, als dass du damit bewusst deine Explosivität für dein Tennistraining steigern möchtest. So findest du nicht nur Spaß am Training, sondern entdeckst ganz neue Anreize für dich, leistungsfähiger zu werden.

Und natürlich…

7) Die Ernährung!

Die wichtigste Voraussetzung für Dauerhaftigkeit ist die Durchführbarkeit. Finde eine Ernährungsform, die du dauerhaft in deinem Alltag umsetzen kannst. Wir von ProBabe sind davon überzeugt, dass das nur funktionieren kann, wenn du selbst entscheidest, was und wann du isst. Es gehört dazu, dass du lernst, dass du auf nichts verzichten musst und damit trotzdem deine Traumfigur erreichen wirst.

 

Eines steht fest: Es WIRD sich nicht nur zukünftig lohnen, sondern es lohnt sichvon Anfang an. Und das ist auch der einzige Antrieb, der auf Dauer funktionieren wird: Bewusst verstehen, für was wir etwas verändern und auf welcher Grundlage basierend wir handeln.

Mit den sieben einfachen Tipps dieses Blogposts entwickelst du ein Selbstverständnis dafür, dich im Alltag dauerhaft fit halten zu wollen. Aus einer andauernden Anstrengung, die dich viel Energie kostet, wird dann das Gefühl, dass dir etwas fehlt, wenn du aus deiner gewohnten Routine herausfällst.

Der Weg dahin ist gar nicht so schwer, wenn du es dir erst gar nicht unnötig kompliziert machst.

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