Gerade wolltest du dich noch einmal umdrehen. Nur noch 5 Minuten! Doch im selben
Moment fällt es dir wieder ein. Mit dröhnendem Kopf schlägst du die Augen auf. Wie
überfahren fühlst du dich. Dein Kopf und Magen schmerzen, du fühlst dich
aufgequollen und hast diesen typischen seltsamen Geschmack im Mund. Doch deine
körperliche Befindlichkeit ist nichts im Vergleich zu deinen Gefühlen und Gedanken,
die sich im nächsten Moment wie eine große schwarze Hülle um dein Herz und
deinen Verstand legen. Du hast es schon wieder getan. Du hast nachgegeben, du
warst schwach. Und nun musst du mit den Konsequenzen leben. Nämlich jenen,
dass du dich fühlst wie der letzte Mensch. Und dir zudem all deine Erfolge der letzten
Tage zerstört hast. „Nie wieder!“, sagst du entschlossen zu dir selbst und mit dem
Aufstehen sehnst du dem Abend entgegen, um diesen grässlichen Tag voller
Selbsthass und Katerstimmung hinter dich zu bringen.
Der Tag nach einem Fressanfall. Dieses Gefühl, nachdem du tausende von Kalorien
in dich hineingestopft hast und dabei jegliche Kontrolle verloren hast. Dein größter
Wunsch? Es endlich hinter dir zu lassen. Mit diesem Beitrag möchten ich dir ein
Stück deiner Last nehmen und den von negativen Gedanken und Befindlichkeiten
geprägten Tag nach einem Fressanfall so erträglich wie möglich gestalten. Sowohl
die Psyche als auch dein Körper sorgen dafür, dass es dir an jenem Tag nicht gut
geht.

Nimm dir folgende Tipps zu Herzen und fange an, etwas zu verändern!

1. „Ich verzeihe mir und reflektiere mich!“

Schuldgefühle, Selbsthass und Wut. Du fühlst dich wie der größte Versager und
verstärkst durch deine schlechten Gedanken die negative körperliche Befindlichkeit.
Mache dir bewusst: Deine Gedanken sind dasjenige, das dein Befinden und deine
Gefühle beeinflusst. Ja, es ist nicht einfach – aber versuche, dir selbst zu verzeihen.
Es ist menschlich, nachzugeben. Es ist menschlich, festgefahrene Muster nicht von
heute auf morgen hinter sich lassen zu können. Allein der Fakt, dass du den Willen
hast, etwas zu ändern, verdient Anerkennung und zeugt von Mut. Statt den
vergangenen Tag immer wieder zu verfluchen, im Kopf zu wiederholen und dich mit
bösen Gedanken selbst zu bestrafen, musst du nach vorn schauen. Reflektiere, was
geschehen ist und aus welchem Grund dies passierte. Schreibe auf, in welcher
Situation du nachgegeben hast, wie du dich dabei gefühlt hast und welche äußeren
Umstände gegeben waren. Ein Stimmungstagebuch ist eine tolle Methode, dir über
alle Umstände und Gegebenheiten bewusst zu werden. Und das Wichtigste: Vergib
dir. Du kannst es nicht rückgängig machen und um nach vorne zu schauen, musst du
gut zu dir selbst sein. Veränderung beginnt im Kopf.

2. „Ich entspanne mich und tue mir etwas Gutes!“

Meistens gibt es nur eine Sache, die du nach deinem Fresstag tun möchtest: in
deinem Bett liegen und darauf warten, dass der Tag so schnell wie möglich
vorbeigeht. Vielleicht hast du Kopfschmerzen, eventuell bist du extrem müde. Man
fühlt sich, als hätte man die ganze Nacht durchgefeiert und einen Schnaps nach dem
anderen getrunken. Katerstimmung! Kein Wunder, denn dein Körper ist damit
beschäftigt, eine sehr hohe Kalorienmenge zu verarbeiten – viel Zucker, Fett und
wenig Nährstoffe. Dennoch musst du versuchen, den Tag so angenehm wie möglich
zu gestalten. Lass dir ein Bad ein, mache einen Spaziergang, höre deine
Lieblingsmusik oder rufe eine Freundin an. Mit angenehmen Tätigkeiten geht der
weniger angenehme Tag schneller vorbei!

3. „Ich gebe meinem Körper, was er braucht!“

Achte am Tag nach deiner Fressattacke darauf, ausreichend Wasser zu trinken, um
deinen Körper bestmöglich zu versorgen. Wahrscheinlich hast du einiges an Wasser
im Körper, was an dem extrem hohen Konsum von Kohlenhydraten und Salz liegen
kann. Stelle dich deshalb NICHT auf die Waage – dies würde dich nur zusätzlich
belasten. Quäle dich nicht zusätzlich und lass deine Stimmung nicht durch diese
nichtssagende Zahl beeinflussen!
Um das Wasser schneller wieder loszuwerden, kannst du dich an jenem Tag etwas
kohlenhydratärmer ernähren. Iss zudem viel Gemüse und Obst. Generell ist eine
kohlenhydratarme Ernährung jedoch nicht zu empfehlen – kurzfristig kann es jedoch
helfen, die Wassereinlagerungen zu reduzieren.

4. „Ich bleibe vernünftig!“

Oft möchte man am Folgetag nach der Attacke am liebsten überhaupt nichts essen.
Dies ist jedoch der falsche Weg, da extremes Fasten oder eine starke Reduktion der
Kalorien wiederum dafür sorgen kann, dass die nächste Essattacke naht. Auch
solltest du nicht versuchen, die Kalorien durch exzessiven Sport wieder
auszugleichen. Gegen Sport ist nichts einzuwenden, dieser wird dir guttun! Jedoch
bedeutet dies nicht, dass du mehrere Stunden auf dem Stepper stehen sollst.

5. „Mach’s gut, Diät!“

Verabschiede dich von dem Gedanken, permanent Diät zu halten. Nein, das heißt
nicht, dass du nie wieder eine flexible Diät, zum Beispiel bei ProBabe, machen darfst.
Jedoch solltest du dich in erster Linie darauf konzentrieren, die Attacken
loszuwerden. Wenn du jedoch am Tag nach jenen an nichts anderes denkst, als
deine Diät noch strikter voranzutreiben und dein Defizit einzuhalten, wird die nächste
Attacke meist nicht lang auf sich warten. Du hast alle Zeit der Welt, an deine Ziele zu
kommen! Aber jeden Tag, den du mit Ekelgefühlen in deinem Bett verbringst,
bekommst du nicht zurück. Mach dir bewusst, was an erster Stelle kommen sollte:
Deine Gesundheit!

6. „Ich mache mir bewusst, dass Hilfe keine Schande ist.“

Wenn du regelmäßig von extremen Fressattacken heimgesucht wirst und das Gefühl
hast, sehr unter diesen zu leiden und sie allein nicht mehr in den Griff zu bekommen,
solltest du dir Hilfe suchen. Je länger du in diesem Teufelskreis steckst, desto
schlechter kommst du aus jenem wieder heraus. Es können tiefergehende Probleme
hinter deinem extremen Essen stecken, die du mit einem Therapeuten in Angriff
nehmen kannst. Du bist nicht allein mit deinem Problem und musst dich auch nicht
dafür schämen! Du allein bist für dein Leben und deine Gesundheit verantwortlich.
Und deshalb solltest du auch den Mut haben, dich an jemanden zu wenden, der dir
die möglichen Mittel an die Hand geben kann, einen gesunden Weg einzuschlagen.
Überlege einmal, was das größere Übel ist. Seine Angst zu überwinden, sich einem
Menschen anzuvertrauen oder sich weiterhin immer und immer wieder zu quälen und
an seinem Problem zu leiden? Du hast es in der Hand und ich bin überzeugt: Du
kannst es schaffen! Und dann wirst du unglaublich stolz auf dich sein!

7. „Wenn ich Rückschritte mache, dann ist dies keine Schande.“

Besonders schlimm kann der Tag nach einem Essanfall sein, wenn man zuvor das
Gefühl hatte, das Problem endlich im Griff zu haben. Rückschläge können sehr
wehtun und einen in Panik versetzen. Was, wenn all die Arbeit umsonst war und man
niemals aus diesem Muster herauskommt? STOPP! Atme tief ein, atme tief aus. Im
Kampf gehört es dazu, Schläge einzustecken. Trotzdem heißt das nicht, dass man
als Verlierer aus daraus hervorgeht. Schau nicht zu sehr auf den einen Schritt
zurück, sondern auf den Weg, den du insgesamt bereits gegangen bist!

Keine Verzichte mehr!

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